KI verändert gerade, wie Unternehmen und Verwaltungen mit Dokumenten und Wissen umgehen. Vieles daran ist neu, manches hat eine lange Vorgeschichte. Wer diese Vorgeschichte kennt, kann die neuen Möglichkeiten besser einordnen.

Ich habe diese Entwicklung aus der Nähe erlebt. 1992 habe ich PITSCHEK:CONSULTING gegründet und seither Unternehmen bei Dokumentenmanagement, IT-Modernisierung und Programmführung begleitet. Von der elektronischen Archivierung bis zum Weg in die Cloud war ich in vielen dieser Projekte dabei. Jetzt nehme ich mir eine Auszeit von der Beratung. Das Thema lässt mich trotzdem nicht los.

Warum Wiedervorlage

Wer in einem Büro gearbeitet hat, kennt die Wiedervorlage. Ein Vorgang wird zur Seite gelegt und kommt zu einem festgelegten Termin zurück auf den Tisch. So geht es mir gerade mit vielen Fragen rund um Dokumente. Wie man etwas wiederfindet, wer worauf zugreifen darf, was wie lange aufbewahrt werden muss: Darüber wurde schon vor dreißig Jahren gestritten. Mit KI liegen diese Fragen wieder auf dem Tisch, und manche Antwort von damals gilt noch.

Der Untertitel nennt die drei Dinge, um die es hier geht. Daten und Dokumente, und den Verstand, mit dem man sie ordnet und versteht. Lange war das nur der menschliche. Inzwischen kommt ein künstlicher dazu, und wie gut die beiden zusammenarbeiten, ist eine der spannenden Fragen dieser Jahre.

Warum dieser Blog

Hier halte ich fest, was ich lese und ausprobiere, und wie ich es einordne. Ohne Kundenauftrag und ohne Verkaufsabsicht. Das macht das Schreiben freier.

Die Themen

  • Wie sich Dokumentenmanagement und Archivierung verändern und was davon bleibt
  • Wo KI im Umgang mit Dokumenten hilft und wo sie an Grenzen stößt
  • Wie KI-Werkzeuge an gewachsene Systemlandschaften angebunden werden
  • Rückblicke auf Projekte und Entscheidungen aus der eigenen Praxis

Hersteller und Produkte nenne ich beim Namen, wenn es der Sache dient. Von keinem Anbieter bin ich abhängig.

In der Branche heißt das Fachgebiet ECM, Enterprise Content Management. Den Begriff verwende ich dort, wo er hingehört. Meistens reicht ein einfacheres Wort.

Für wen ich schreibe

Für Menschen, die mit Dokumenten arbeiten oder Verantwortung für sie tragen. Das sind IT-Leitungen, Architekten und Projektleiter, genauso wie Fachbereiche, Personalabteilungen, Sekretariate und Verwaltungen. Und für Kollegen aus der Branche, die gern über die eigenen Produkte hinausschauen.

Manche Beiträge setzen Fachwissen voraus, andere kommen ohne aus. Grundlagen erkläre ich dort, wo sie für das Verständnis nötig sind.

Wie das hier funktioniert

Beiträge erscheinen, wenn ich etwas zu sagen habe. Eine Übersicht findet sich unter Alle Beiträge. Einen festen Rhythmus gibt es nicht. Begriffe, die öfter vorkommen, bekommen eine eigene Seite und werden verlinkt. So wächst mit der Zeit ein kleines Nachschlagewerk.

Auf dieser Seite gibt es keine Werbung und kein Tracking. Angebote mache ich hier keine.

Ergänzungen und Widerspruch nehme ich gern per Mail an office@pitschek.com oder auf LinkedIn entgegen.

Wie diese Texte entstehen

Die Themen, die Haltung und die Entscheidung, was hier erscheint, kommen von mir. Ich wähle die Fragen aus, gebe Richtung und Kernaussage vor, lese jeden Text, streiche, was nicht stimmt, und ändere, was nicht meines ist.

Die Arbeit dazwischen erledigt ein KI-Assistent, derzeit Claude von Anthropic. Er recherchiert Quellen im Netz, prüft Zahlen und Rechtsstände an den Originalseiten, fasst zusammen und schreibt die Entwürfe in meinem Stil. Er hat auch beim Aufbau dieser Website geholfen. Was er schreibt, erscheint erst, wenn ich es gelesen und freigegeben habe.

Zahlen und Rechtsangaben tragen ihre Quelle, Übernahmen aus meinen LinkedIn-Beiträgen stehen am Ende des Beitrags unter „Quelle und Stand“. Die Verantwortung für alles, was hier steht, liegt bei mir. Wo etwas falsch ist, ist es mein Fehler, und ich freue mich über einen Hinweis.