ECM-Know-how

Interviews/Podcast mit ECM-Anbietern im ECM Kompass

Ab sofort gibt es wiederum top-aktuelle Interviews mit führenden in Österreich agierenden ECM-Anbietern als Podcast im ECM Kompass, dem Weblog von Gerald A. Pitschek rund um Enterprise-Content-Management.

Kurz zur Geschichte des bisher einmaligen Projektes im deutschsprachigen ECM-Markt. Mit Beginn 2007 hat Pitschek&Partner eine regelmäßige Interview-Serie mit ECM-Anbietern gestartet, welche als Podcast-Serie online publiziert wurde. Eigentlich sollte dies ein einmaliges Projekt rund um die ITnT 2007 in Wien werden. Aufgrund des sehr großen Zuspruches und der hohen Zuhörerzahlen (durchschnittlich hörten ca. 3.000 Personen jede Podcast-Episode) soll der ECM Kompass nun mit noch mehr Interviews angereichert bzw. erweitert werden.

Die Interviews drehen sich zumeist um neue Produkte sowie Projekte von ECM-Anbietern, welche am österreichischen Markt aktiv sind. Damit haben die Hörer die Möglichkeit in kurzer Zeit und direkt vom Hersteller aktuelle Informationen über die jeweiligen Lösungen und Produkte zu erhalten. Gerade wenn man sich in der Phase der Orientierung, Konzeption oder Auswahl befindet, ist dies von wesentlicher Bedeutung.

Die ersten Interviews wurden bereits produziert und können in den nächsten Wochen im ECM Kompass gehört werden. Dabei wurden u.a. folgende Unternehmen interviewt:

  • Dicom
  • Heilig&Schubert
  • Rubicon

Die Interview-Serie wird 2008 mit einer Episode pro Woche fortgesetzt. Nächstes Highlight ist wiederum die ITnT...

ECM Veranstaltungsserie 2007 - Up und Running

Wir sind stolz die ECM-Veranstaltungsserie 2007 ankündigen zu können. 7 Seminare und Praxis-Workshops zu Enterprise-Content-Management und den entsprechenden Anwendungen finden im 4.-ten Quartal 2007 statt.
 
Hier die Liste der Veranstaltungen:

  • Dokumenten-Management und Archivierung, 09.10.2007, Steigenberger Hotel, Linz, www.linz.steigenberger.at
  • Dokumenten-Management und Archivierung, 10.10.2007, Hotel Modul, 1190 Wien, www.hotelmodul.at
  • Klassifikation im Dokumenten-Management, 17.10.2007, ARCOTEL, 1070 Wien, www.arcotel.at
  • Elektronischer Posteingang, 17.10.2007, ARCOTEL, 1070 Wien, www.arcotel.at
  • E-Mail-Archivierung, 30.10.2007, Hotel Modul, 1190 Wien, www.hotelmodul.at
  • Elektronische Eingangsrechnungsverarbeitung, 30.10.2007, Hotel Modul, 1190 Wien, www.hotelmodul.at
  • Enterprise-Content-Management, 14.11.2007, Hotel Modul, 1190 Wien, www.hotelmodul.at

Noch nie hat es in Österreich so eine umfassende ECM-Veranstaltungsserie gegeben. Alles rund um elektronische Dokumente und diesbezüglicher Geschäftsprozesse.
Mehr Details im Veranstaltungskalender...

MOSS2008 - Der ECM-Event am 12. Juni 2008 in Wien

Wir haben den Termin für die nächstjährige MOSS-Veranstaltung rund um Enterprise-Content-Management und den Microsoft Office SharePoint Server festgelegt. Die MOSS2008 findet nun am 12. Juni 2008 in Wien statt. Neuigkeiten und aktuelle Informationen zur Veranstaltung werden hier im Weblog von Pitschek&Partner und auf www.sharepoint-konferenz.at gepostet.

Getreu nach dem Motto "ECM meets EM" freuen wir uns auf eine tolle Veranstaltung!

Präsentation - Enterprise-Content-Management - Grundlagen und Praxis - Online und kostenlos

Diesmal gibt es keinen traditionellen Blog-Eintrag, sondern wir stellen Ihnen einen unserer Basisvorträge zum Thema Enterprise-Content-Management online zur Verfügung. Wir nutzen dazu den Online-Dienst slideshare (www.slideshare.net).

Die Präsentation gibt einen Überblick rund um das Thema Enterprise-Content-Management. Es werden die ECM-Architektur- und Konzeptionskomponenten vorgestellt, einige Praxisbeispiele präsentiert sowie auf den österreichischen ECM-Anbietermarkt eingegangen.

Viel Spass dabei.

PS: Wir werden nächstens noch weitere Präsentationen hier im Weblog von Pitschek&Partner online stellen.


SOA und BPM wachsen zusammen

Dass im ECM-Portfolio auch BPM enthalten ist, zeigen die vielen Schaubilder und Präsentationen im Web und von Experten. Dass SOA und BPM jedoch zusammenwachsen (SOA=BPM+...) ist jedoch für viele noch nicht im ausreichenden Maße bekannt. Der Artikel in der Online-Ausgabe der Computerwoche geht auf dieses Thema sehr theoretisch ein. Viele Unternehmen werden mit diesem High-Level-Ansatz nicht wirklich was anfangen können. Aber...es ist immer schön Wünsche und Visionen zu haben..und letztendlich damit auch umsetzbare Ziele.

Abstract

Service-orientierte Architekturen (SOA) und Business-Process-Management (BPM) gehören zu den wichtigsten Entwicklungen in der IT-Branche. Während SOA heute noch weitgehend ein IT-Thema ist, das eine bessere Handhabung von historisch gewachsenen, heterogenen Anwendungslandschaften verspricht, liegt der Schwerpunkt von BPM stärker auf der Fachseite. Diese befasst sich mit der Analyse, Planung, Steuerung und Optimierung von Geschäftsprozessen.

Das Kombination von BPM, SOA und verwandten Techniken wird häufig unter dem Begriff "Enterprise SOA" zusammengefasst.
Unter dem Begriff BPM wird heute außerdem vermehrt die IT-basierende Automatisierung von Prozessen verstanden. Prozessorientierung verspricht verschiedene Vorteile: Neben einer höheren Flexibilität ermöglicht BPM eine bessere Nachvollziehbarkeit und Kontrolle durch die Fachseite. Darüber hinaus entsteht die Chance einer kontinuierlichen Verbesserung der Geschäftsprozesse. Aus der IT-Perspektive verspricht die Prozessorientierung, mehr Struktur auf höchster Ebene in die Anwendungslandschaften zu bringen und so das Zusammenspiel von IT und Business zu verbessern.

Für die effiziente Anwendung von BPM ist ein Verständnis der Prozess-Charakteristika wichtig. BPM entfaltet insbesondere dann sein volles Potenzial, wenn es sich um hoch dynamische Prozesse oder um Prozesse mit hohem Optimierungspotenzial handelt. Eine weitere wichtige Frage ist, inwiefern die aus dem Blickwinkel von BPM betrachteten Prozesse heute eher explizit oder implizit definiert sind: Generelles Ziel des BPM-Ansatzes ist es, Prozesse explizit zu machen, beispielsweise durch Dokumentation oder Abbildung auf eine IT-Lösung. Allerdings findet sich heute nur in den wenigsten IT-Systemen eine zentrale Stelle, an der die Prozesssteuerung verwaltet wird. Vielmehr ist die Prozesslogik normalerweise implizit in der Präsentations-, Mid-Tier-, Backend- und Datenbanklogik enthalten.

Das explizite Sichtbarmachen von Prozessen findet häufig über mehrere Jahre und in mehreren Evolutionsstufen statt. Business-Intelligence- (BI-)Tools ermöglichen Aussagen über die Performance impliziter Prozesse, da sie ja die Daten analysieren, die das Resultat dieser Prozesse sind. Werkzeuge für das Business Activity Monitoring (BAM) ermöglichen zudem das Überwachen von Prozessen in Echtzeit. BAM ist vor allem deshalb interessant, weil es nachträglich und nichtinvasiv in implizite Prozess-Implementierungen eingebettet werden kann. Die letzte Ausbaustufe ist der Einsatz eines Business Process Management Systems (BPMS), das eine echte Prozessdigitalisierung ermöglicht.

Quelle und gesamter Artikel: COMPUTERWOCHE.de

14 Regeln für den E-Mail-Verkehr

Und wieder mal ein interessanter Artikel in der Online-Ausgabe der Computerwoche: 14 Regeln für den E-Mail-Verkehr

Darin werden die wichtigsten "Benimm- und Schreibregeln" bei der Erstellung einer E-Mail präsentiert. Irgendwie witzig, irgendwie nützlich.

Abstract

Das Verfassen einer E-Mail gehört für die meisten Menschen zur täglichen Routine. Und doch werden nirgends so viele Fehler gemacht wie bei der elektronischen Korrespondenz.
 
Die Richtlinien für das Erstellen und Beantworten von E-Mails unterscheiden sich nach Ansicht der Analysten von Experton kaum von denen anderer Kommunikationsmedien – mit einer großen Ausnahme: Alles, was elektronisch versendet wird, kann möglicherweise ein weit größeres Publikum erreichen als traditionelle Methoden der Kommunikation (siehe auch: Die größten Fehler beim E-Mail-Marketing)

Experton empfiehlt deshalb mit einem Augenzwinkern: "Schreiben Sie nichts, das Sie nicht auf der ersten Seite eines Magazins sehen wollen." Es gibt unzählige Fälle, in denen eine schnell und fahrlässig formulierte E-Mail unangenehme Folgen nach sich zog. Das gilt für alle Arten der elektronischen Kommunikation und verstärkt sich noch einmal bei Ad-hoc-Botschaften, die via Instant Messaging versandt werden.

Die Analysten stellen fest, dass Menschen je nach Kommunikationsmedium unterschiedlich die Form wahren. Ein Geschäftsbrief (getippt) ist grundsätzlich formeller verfasst als ein handgeschriebener Brief, der seinerseits wieder korrekter formuliert ist als eine E-Mail und eine Instant-Messaging-Botschaft.

Quelle und gesamter Artikel: COMPUTERWOCHE.de

Neuer Artikel im Industrie Magazin: Die letzten Karteiritter

In der aktuellen Ausgabe des Industrie Magazins findet sich ein Artikel zum Thema Dokumenten-Management. Für Einsteiger ein interessanter Text über die Vorteile des Einsatzes moderner Dokumenten-Management-Systeme.

Auszug

Bittet man Einkäufer oder Buchhalter um eine für die Tätigkeit typische Handbewegung, so würden die meisten wohl beginnen, mit Daumen und Zeigefinger das Blättern in Unterlagen zu imitieren. Zumindest beim Einzelhandelsriesen Spar war dies bis vor kurzem so. Die Mitarbeiter mussten sich täglich durch kilometerlange Papierordner und noch längere Mikrofilmstreifen durcharbeiten, um zu den gesuchten Lieferanteninformationen zu gelangen. Heute würde den Mitarbeitern wohl eher der Mausklick einfallen – denn die aufwändige Dokumenten- und Belegsuche im Blätterwald der rund 70.000 Dokumente, die täglich ins Unternehmen rauschen, hat sich drastisch minimiert. Gescannt und über ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) archiviert oder weiterverarbeitet, sind diese nun für alle elektronisch abrufbar.

Quelle und gesamter Artikel: Industrie Magazin

PS: Die Authorin ist Petra Denk, welche sich nun anscheinend vermehrt um das Thema ECM (z.B. E-Mail-Archivierung der letzten Ausgabe) kümmert.

 

BPEL4People: BPEL für Menschen

Auf der Website von COMPUTERWELT.AT findet sich ein aktueller Artikel über die Entwicklung von BPEL4People. Wer sich noch nicht damit auseinander gesetzt hat, sollte den Artikel (kurz und Bündig) lesen.

Schön dass man nun auch publiziert, dass mit BPEL alleine keine Schlacht (Workflow, BPM, EAI,...) zu gewinnen ist. BPEL ist für "Maschinen-Workflow" absolut tauglich und wird auch dort eingesetzt. Und sollte es auch sein. Aber was machen mit den "echten Workflows", so mit Menschen...

Hier ein Auszug aus dem Artikel:

Eine Gruppe von IT-Herstellern, darunter Bea, IBM, SAP, Oracle und Adobe, haben die Spezifikation BPEL4People bei dem Standardisierungsgremium Oasis eingereicht. Die Entwicklung ergänzt die Business Process Execution Language (BPEL) um Eigenschaften, um menschliche Interaktion in SOA-basierenden Systemen besser einzubinden.

BPEL ist bereits ein von Oasis verabschiedeter Industriestandard und wird von einer Reihe von Herstellern unterstützt, die SOA-fähige Software entwickeln, beispielsweise Bea, SAP, Oracle und IBM. Dies deckt automatisierte Geschäftsprozesse auf der Grundlage von Web-Services ab. Was fehlte, waren standardisierte Methoden, um Personen an BPEL-gestützten Geschäftsprozessen teilhaben zu lassen.

Dies genau hat BPEL4People zum Ziel. "WS-BPEL Extension for People", wie die Spezifikation eigentlich heißt, erweitert BPEL, so dass Personen an Web-Services-gestützten Prozessen teilhaben beziehungsweise diese auslösen können. Dies ist dann nützlich, wenn beispielsweise für bestimmte Eingaben die Freigabe eines Managers sowie die Prüfung von Informationen nach dem Vier-Augen-Prinzip erforderlich ist.

Quelle und gesamter Artikel: COMPUTERWELT.AT

E-Mail-Archivierung: Sichern statt Löschen

In der aktuellen Ausgabe des Industriemagazins (Juli/August) findet sich ein Artikel zum Thema "E-Mail-Archivierung". Darin gibt es auch einen Gastkommentar von Gerald A. Pitschek, dem Principal von Pitschek&Partner.

Quelle: Industriemagazin

Inhaltlich ging es bei dem Kommentar um die Notwendigkeit von E-Mail-Policies und der Frage nach der Verbindlichkeit von E-Mails im Sinne der Verwendung als unternehmensrelevante Dokumente. Letztendlich stellt sich dabei die zentrale Frage: Welche E-Mails sind unternehmensrelevant? Daher gehen eben immer mehr Unternehmen dazu über, die private Nutzung von E-Mails komplett zu untersagen, sodass zwangsläufig dann alle E-Mails zumindest prinzipiell unternehmensrelevant sind. Auch auf Seiten des Datenschutzes begibt man sich dann in eine bessere und klarer definierte Position.

Daher: Wer an E-Mail-Archivierung denkt, sollte sich (auch) vorab die Trennung von privaten und unternehmensrelevanten E-Mails überlegen. E-Mail-Policies sind in diesem Zusammenhang sowieso eine Notwendigkeit.

Und vielleicht noch was: E-Mail-Archivierung wird im vermehrten Maße betrieben, ohne wirklich auf Speichermedien zu archivieren. Die meisten Projekte werden nämlich von Seiten der IT getrieben, und dabei geht es mehr um die Entlastung der E-Mail-Server und Konsolidierung der E-Mail-Speicherung (siehe lokale PST-Dateien), als um die eigentliche Archivierung z.B. im Sinne einer Compliance. Wie überhaupt das Thema Compliance viel zu stark bewertet und gepushed wird. Daher sollte man sich auch vorab die Frage stellen: Wo sind denn die rechtlichen und branchenspezifischen Vorgaben und Gesetze, damit man Compliance (auch mit IT-Mitteln) umsetzen muss? Sehr oft ist da mehr Druck von den IT-Anbietern da, als echter Bedarf.

Nachfrage nach mobilen Geschäftsprozessen wächst

Heute will SAP neue mobile Geschäftslösungen sowie Erweiterungen bestehender Anwendungen aus diesem Umfeld vorstellen ( xApps Composite Applications for Mobile Business). Angestellte sollen damit über portable Endgeräte Zugriff auf zentrale Geschäftsprozesse erhalten. Netweaver Mobile hat das Unternehmen ebenfalls überarbeitet und präsentiert eine neue Version der Infrastruktursoftware. Sie bildet die Grundlage für alle mobilen Angebote.

Unternehmen können mit den Produkten in einer serviceorientierten Softwarearchitektur (SOA) eigene mobile Applikationen entwerfen. Einige der neuen Anwendungen sind ab sofort verfügbar. Die Nachfrage nach solchen SAP-Lösungen wächst angeblich mit einer Rate von 50 Prozent im Jahr. Neben der Infrastruktur bietet das Unternehmen branchenspezifische Erweiterungen, etwa für den Vertrieb, für Serviceorganisationen und die Unternehmensführung. Alle Anwendungen sind in SAPs Business Suite integriert und lassen sich darüber mit Fremdsystemen verknüpfen.

Quelle: heise.de

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