Die ITnT fand vom 5.-7. Februar 2008 in Wien statt. Grund genug wiederum eine Interview-Serie mit interessanten Persönlichkeiten des österreichischen ECM-Marktes zu führen.Unsere diesjährigen Gesprächspartner in dem jeweils etwa 20 Minuten dauernden Gespräch waren:
Herr Lang, T-Systems
Herr Weinguny, archivaustria
Herr Greiner, Fabasoft
Herr Huemer, d.velop
Herr Kainrath, netapp/Network Appliance
Herr Broucek, Artaker
Herr Taurer, ACP
Die Interviews finden Sie auf ecmkompass.pitschek.com. Der ECM Kompass ist ein kostenloses Informationsservice von Pitschek&Partner.
Ab sofort gibt es wiederum top-aktuelle Interviews mit führenden in Österreich agierenden ECM-Anbietern als Podcast im ECM Kompass, dem Weblog von Gerald A. Pitschek rund um Enterprise-Content-Management.
Kurz zur Geschichte des bisher einmaligen Projektes im deutschsprachigen ECM-Markt. Mit Beginn 2007 hat Pitschek&Partner eine regelmäßige Interview-Serie mit ECM-Anbietern gestartet, welche als Podcast-Serie online publiziert wurde. Eigentlich sollte dies ein einmaliges Projekt rund um die ITnT 2007 in Wien werden. Aufgrund des sehr großen Zuspruches und der hohen Zuhörerzahlen (durchschnittlich hörten ca. 3.000 Personen jede Podcast-Episode) soll der ECM Kompass nun mit noch mehr Interviews angereichert bzw. erweitert werden.
Die Interviews drehen sich zumeist um neue Produkte sowie Projekte von ECM-Anbietern, welche am österreichischen Markt aktiv sind. Damit haben die Hörer die Möglichkeit in kurzer Zeit und direkt vom Hersteller aktuelle Informationen über die jeweiligen Lösungen und Produkte zu erhalten. Gerade wenn man sich in der Phase der Orientierung, Konzeption oder Auswahl befindet, ist dies von wesentlicher Bedeutung.
Die ersten Interviews wurden bereits produziert und können in den nächsten Wochen im ECM Kompass gehört werden. Dabei wurden u.a. folgende Unternehmen interviewt:
Dicom
Heilig&Schubert
Rubicon
Die Interview-Serie wird 2008 mit einer Episode pro Woche fortgesetzt. Nächstes Highlight ist wiederum die ITnT...
Pitschek&Partner ist ab sofort der österreichische Partner des Business Application Research Center (BARC) im Bereich Enterprise-Content-Management. Pitschek&Partner vertritt dabei die umfassende Marktstudie und Produktevaluierung - die BARC-Studie "Enterprise Content Management".
Die aktuelle BARC-Software-Evaluation Enterprise Content Management beschreibt und bewertet 16 führende Produkte für unternehmensweites Dokumentenmanagement und Archivierung. Dadurch erhalten Unternehmen eine qualifizierte Unterstützung bei der Auswahl einer individuell passenden Softwarelösung.
Damit stehen österreichischen Unternehmen nun neben dem bewährten ECM-Know-How von Pitschek&Partner auch fundierte internationale Informationen über Produkte und Lösungen zur Verfügung. Pitschek&Partner zielt dabei direkt auf die vermittelbaren Kundennutzen ab:
Unabhängigkeit und Beständigkeit
Umfassendes Markt- und Produkt-Know aus einer Hand
Reduktion von Kosten durch Wiederverwendung von Know-How und Erfahrungen
Schonung interner Ressourcen und Minimierung der Projektlaufzeiten
Nutzen von Potentialen und Reduktion von Risiken bei der Produkt-/Lösungsauswahl
Die BARC-Studie ist ab sofort direkt über Pitschek&Partner erhältlich. Mehr Informationen hierzu im Bereich "Markt & Anbieter".
Wir sind stolz die ECM-Veranstaltungsserie 2007 ankündigen zu können. 7 Seminare und Praxis-Workshops zu Enterprise-Content-Management und den entsprechenden Anwendungen finden im 4.-ten Quartal 2007 statt.
Hier die Liste der Veranstaltungen:
Dokumenten-Management und Archivierung, 09.10.2007, Steigenberger Hotel, Linz, www.linz.steigenberger.at
Dokumenten-Management und Archivierung, 10.10.2007, Hotel Modul, 1190 Wien, www.hotelmodul.at
Klassifikation im Dokumenten-Management, 17.10.2007, ARCOTEL, 1070 Wien, www.arcotel.at
E-Mail-Archivierung, 30.10.2007, Hotel Modul, 1190 Wien, www.hotelmodul.at
Elektronische Eingangsrechnungsverarbeitung, 30.10.2007, Hotel Modul, 1190 Wien, www.hotelmodul.at
Enterprise-Content-Management, 14.11.2007, Hotel Modul, 1190 Wien, www.hotelmodul.at
Noch nie hat es in Österreich so eine umfassende ECM-Veranstaltungsserie gegeben. Alles rund um elektronische Dokumente und diesbezüglicher Geschäftsprozesse.
Mehr Details im Veranstaltungskalender...
In fünf Jahren (Ende 2011) soll Instant Messaging (IM) für Nutzer in Unternehmen das Standardwerkzeug für Sprache, Video- und Text-Chat sein, glauben die Marktforscher. Das sollten Firmen in ihren kritischen Geschäftsprozessen berücksichtigen, falls noch nicht geschehen, rät Gartner: 95 Prozent aller Mitarbeiter in führenden globalen Organisationen werden aus Sicht der Auguren bis zum Jahr 2013 IM als primäres Tool für Echtzeitkommunikation verwenden. Für den weltweiten Markt für Unternehmens-IM prognostiziert Gartner ein Wachstum von 267 Mio. Dollar im Jahr 2005 auf 688 Mio. Dollar bis 2010.
Bis zum Ende der Dekade sollen außerdem unternehmenstaugliche IM-Systeme die bislang noch häufig eingesetzten Consumer-Produkte ablösen. Gartner empfiehlt Firmen auch ausdrücklich den Einsatz von "Enterprise-Grade IM" von Anbietern wie IBM und Microsoft, um sicherzustellen, dass der Traffic sicher hinter der Firewall bleibt. Kontakte in öffentliche IM-Netze (AIM, Yahoo, MSN) sollten über Sicherheitsdienste von Anbietern wie FaceTime, Aconix oder Symantec/IMLogic geschützt werden, so die Auguren (die zum Thema Skype in diesem Zusammenhang seltsamerweise kein Wort verlieren).
Instant Messaging werde einen ähnlichen Siegeszug in Unternehmen antreten wie einst E-Mail, erwartet Gartner. Allerdings werde es E-Mail als Kommunikationsmedium wohl nicht ablösen, sondern eher ergänzen. E-Mail biete derzeit auch noch entscheidende Vorteile, wenn es um das heikle Thema Archivierung gehe.
Einen besonderen Vorteil für die Echtzeitkommunikation biete Instant Messaging durch seine Präsenztechnik. Deren Vorteile seien derart überzeugend, dass sie bis zum Jahr 2012 auch separat und unabhängig von E-Mail und IM angeboten werde. Hersteller und Unternehmen sollten eine Echtzeitarchitektur mit Präsenz als Kernzutat entwickeln, empfiehlt Gartner-Analyst David Mario Smith: "Präsenz wird ihren Einfluss über IM hinaus entwickeln und zu einer essentiellen Quelle von Innovation für Unternehmensanwendungen der Zukunft werden."
Der VOI – Verband Organisations- und Informationssysteme e.V. hat eine neue Studie zum Marktpotenzial von Dokumentenmanagement-Systemen (DMS) in Deutschland herausgegeben. Demnach haben die Autoren u.a. festgestellt, dass bisher nur ca. 25% der Unternehmen sich über die Bedeutung gesetzlicher Regulierungen wie GoBS, GDPdU etc. für die Archivierung ihrer elektronischen Dokumente im klaren sind. Trotzdem planen ca. 30 % der befragten Unternehmen, die bisher ohne DMS arbeiten, die Einführung einer solchen Lösung. Dabei sind diese Pläne umso konkreter, je größer das Unternehmen ist. Primär sollen die Systeme im kaufmännischen Bereich eingesetzt werden. Dies sind nur einige Ergebnisse der jetzt verfügbaren Untersuchung. In dem rund 130 Seiten umfassenden Ergebnisbericht wurden die Angaben von mehr als 1.000 Unternehmen jeglicher Größe verarbeitet. Die komplette Marktuntersuchung kann im Internet unter www.voi.de zum Preis von 214 € zuzüglich Versandkosten bezogen werden.
Dieses Interview fand mit Herrn Leitner von der Heilig&Schubert Software AG statt. H&S ist eines der wenigen rein österreichischen ECM-Unternehmen, welches schon seit längerer Zeit am Markt ist. Aktuell punktet H&S mit dem E-Mail-Archiv Produkt exchange@pam national wie auch überaus erfolgreich international.
Die Highlights des Gesprächs waren:
Als mittelständisches Unternehmen will man sich durch Fertiglösungen, guten Service und das Eingehen auf Anforderungen von Nischenmärkten am Markt positionieren.
H&S feiert mit seinem Produkt zur Archivierung von E-Mails starke Erfolge. So wurde exchange@pam von Gartner zu den besten drei Produkten international gewählt. Partnerschaften mit HP unterstreichen die Marktpositionierung.
2007 soll für H&S das Jahr der Out-Of-The-Box-ECM-Produkte werden. Man möchte auf Basis von bestehenden primär aus Kundenprojekten kommenden Anwendungsszenarien vorgefertigte Lösungen inklusive Service anbieten. Damit folgt H&S dem Trend hin zu fertigen ECM-Lösungen und einer Abkehr des ECM-Ansatzes als reinen Framework. ECM-Pattern lassen grüßen...
In Ost-Europa konnten einige namhafte Kunden gewonnen werden, welche das Engagement von H&S in diesen Märkten nun noch stärker antreiben soll.
Trotz eindeutiger gesetzlicher Bestimmungen wird das Thema E-Mail-Archivierung in deutschen Umternehmen nur widerwillig angenommen - obwohl es arbeitsrechtliche Konsequenzen haben kann.
Er ist IT-Verantwortlicher eines sehr großen deutschen Automotive-Konzerns aus Nordrhein-Westfalen und will nicht genannt werden. Das Thema löst bei ihm kleinere nervöse Reaktionen aus. Ein Kollege von ihm aus dem Baden-Württembergischen, Mitarbeiter eines Konzerns, der in seinem Produktsegment Weltmarktführer ist, bescheidet die Frage nach neuen IT-Projekten mit der bezeichnenden Antwort, es gebe einige, "E-Mail-Archivierung gehört Gott sei Dank nicht dazu." Bei einem großen Berliner Unternehmen hat man gerade ein Projekt zur E-Mail-Archivierung ins Leben gerufen - drei Jahre, nachdem das Bundesministerium der Finanzen (BMF) eine entsprechende Gesetzeslage geschaffen hat.
Saumselige IT-Chefs wandeln dabei auf dünnem Eis: Kann ihnen mangelhafte Pflichterfüllung nachgewiesen werden, so bekommen sie arbeitsrechtliche Probleme - mit der möglichen Konsequenz einer fristlosen Kündigung. Zudem könnte das Management de jure Schadensersatz von ihnen fordern, falls das Finanzamt die Unternehmenswerte aufgrund der lückenhaften Geschäftskommunikation einer Zwangsschätzung unterzieht, denn die fällt mit Sicherheit eher zu hoch als zu niedrig aus.
Open Text ist derzeit unumstritten die Nummer 1 in der ECM-Welt. Umso interessanter war daher das Gespräch mit Herrn Schaal, General Manager EMEA Solutions und seinem österreichischen Kollegen Herrn Schneider.
Die Highlights des Gesprächs waren:
Die Zukäufe der letzten Jahre (Ixos, Gauss, Domea) und aktuell von Hummingbird haben ein umfassendes Produktangebot nach sich gezogen. Die Integration und Nutzung schreitet voran.
Speziell mit SAP wird die Zusammenarbeit intensiviert. In den USA bereitet man ein neues Produkt auf Basis SAP-Records-Management für den Government-Markt vor. Und im deutschsprachigen Raum besinnt man sich auch wieder der alten Nähe von SAP und Ixos.
Open Text kommt in nächster Zeit mit neuen Lösungen (Vertikals, Branchen-Lösungen) auf den Markt.
SER Solutions Österreich ist einer der ECM-Marktführer im deutschsprachigen Raum. Ich sprach mit Herrn Gailer, dem Geschäftsführer von SER Solutions Österreich sowie mit seinem Kollegen Herrn Hartbauer.
Die Highlights des Gesprächs waren:
Man deckt den kompletten Lebenszyklus eines elektronischen Dokumentes mit eigenen Produkten ab. Schwerpunkte hierbei sind die Integration zu marktführenden Lösungen von SAP und Microsoft.
SER bietet nun auch ein modernes Web-Interface auf Basis Ajax, welches funktionsgleich mit dem Fat-Client ist.
Ganz besonders beeindruckt hat mich die Lösung zur (fast) automatischen Klassifikation von eingehenden E-Mails, welche Teil der E-Mail-Archivierungslösung ist. Damit reduziert sich der manuelle Aufwand erheblich.