Auf der Website von COMPUTERWELT.AT findet sich ein aktueller Artikel über die Entwicklung von BPEL4People. Wer sich noch nicht damit auseinander gesetzt hat, sollte den Artikel (kurz und Bündig) lesen.
Schön dass man nun auch publiziert, dass mit BPEL alleine keine Schlacht (Workflow, BPM, EAI,...) zu gewinnen ist. BPEL ist für "Maschinen-Workflow" absolut tauglich und wird auch dort eingesetzt. Und sollte es auch sein. Aber was machen mit den "echten Workflows", so mit Menschen...
Hier ein Auszug aus dem Artikel:
Eine Gruppe von IT-Herstellern, darunter Bea, IBM, SAP, Oracle und Adobe, haben die Spezifikation BPEL4People bei dem Standardisierungsgremium Oasis eingereicht. Die Entwicklung ergänzt die Business Process Execution Language (BPEL) um Eigenschaften, um menschliche Interaktion in SOA-basierenden Systemen besser einzubinden.
BPEL ist bereits ein von Oasis verabschiedeter Industriestandard und wird von einer Reihe von Herstellern unterstützt, die SOA-fähige Software entwickeln, beispielsweise Bea, SAP, Oracle und IBM. Dies deckt automatisierte Geschäftsprozesse auf der Grundlage von Web-Services ab. Was fehlte, waren standardisierte Methoden, um Personen an BPEL-gestützten Geschäftsprozessen teilhaben zu lassen.
Dies genau hat BPEL4People zum Ziel. "WS-BPEL Extension for People", wie die Spezifikation eigentlich heißt, erweitert BPEL, so dass Personen an Web-Services-gestützten Prozessen teilhaben beziehungsweise diese auslösen können. Dies ist dann nützlich, wenn beispielsweise für bestimmte Eingaben die Freigabe eines Managers sowie die Prüfung von Informationen nach dem Vier-Augen-Prinzip erforderlich ist.
Quelle und gesamter Artikel: COMPUTERWELT.AT