Ein interessanter Artikel rund um die rechtliche Problematik bei Open-Source-Software findet sich auf heise.de. Dabei kommt klar heraus, dass noch längst nicht alles lizenztechnisch fixiert ist, was auf den ersten Blick so erscheinen mag. Daher: Unternehmen aufgepasst! Wer Probleme vermeiden will, lässt mal Juristen oder den Einkauf lesen und beurteilen.
Textauszug:
Risiken und Nebenwirkungen von Open-Source-Lizenzen: Die Entwickler des freien Content Management Systems Joomla! und die Anbieter proprietärer Joomla!-Erweiterungen erfahren gerade, was passieren kann, wenn man bei Open-Source-Software die Lizenz nicht ernst genug nimmt.
Joomla! ist entstanden, weil Miro International etwas eigenwillige Vorstellungen davon hatte, wie Open Source funktioniert. Das australische Unternehmen initiierte die Entwicklung des Content Management Systems Mambo und sicherte sich die Markenrechte dafür. Als Miro International die freiwilligen Entwickler in eine Organisationsstruktur zwingen wollte, fühlten die sich allzu sehr gegängelt: Das Entwicklerteam verabschiedete sich geschlossen von Mambo und gründete das neue CMS-Projekt Joomla! auf Basis des unter GPL stehenden Mambo-Codes.
Quelle und gesamter Artikel: heise.de